







Irgendwie ist es bei mir untergegangen, dass ich Outi´s Seite nicht auf den aktuellen Stand gebracht habe.
Seit Mai 2022 lebt Outi nämlich in Winsen an der Aller bei Brigitte & Michael. Sie ist eine so tolle Hündin, aber einfach zu lieb. Sie wurde bei uns im Rudel schon von den Jüngeren " gemobbt" und das wollten wir ihr nicht weiter antun. Es war genau die richtige Entscheidung, denn es geht ihr sooo gut! Sie genießt ihren Einzelstatus in vollen Zügen, wobei Familienmitglied Zuri v.d.Ilmenau, die Tochter Anika gehört, in der Nachbarschaft wohnt und sie sich täglich zum Spaziergang treffen.


Mai 2022




November 2023, "Queen" Outi :-)

Januar 2024


Mai 2026, der morgendliche Quarkbecher :-)

Früh aufstehen? Ach nöööö....



Am 13. Juli 2026, 11 Tage vor ihrem 11. Geburtstag mussten Brigitte und Michael die schwerste Entscheidung treffen, die man für seinen geliebten Hund treffen muss. Das anaplastische Adenokarzinom der Mamma, das im Februar operiert und als sehr bösartig diagnostiziert worden war, ist quasi explodiert. Die Metastasen waren nun überall, die Lebensqualität schwand.
Outi war für mich immer eine ganz tolle Hündin und ich weiss, dass ich mit Brigitte für sie das beste neue Frauchen gefunden hatte, als sie hier vom Rudel gemobbt wurde. Brigitte und ich waren immer in engem Kontakt, ich habe Outi besucht und mich gefreut, wie sie geliebt wird. Sie wird immer in meinem Herzen bleiben!
Anika hat mir so schöne Worte für Outi geschrieben, dass ich sie hier mit ihrer Genehmigung einfügen darf. Sie geben das wieder, was auch ich für Outi empfunden habe:
Mit Outi verlieren wir nicht nur einen Hund, wir verlieren ein Familienmitglied, einen Seelenhund und Zuri verliert ihre Alpha und ihren Orientierungspunkt. Outi gab hier Halt und Sicherheit durch ihre ruhige, beständige Führung und wirkte beruhigend auf Zuri, wenn die Welt zu laut wurde. Sie half ihr durch einige Feuerwerke und Gewitter. Stoisch erduldete Outi wenn Zuri immer noch wild werden und spielen wollte, obwohl es der alten Dame schon reichte. Es war bemerkenswert Outi dabei zuzusehen, wie sie ihr Rudel (Zuri) führte mit nur einem Blick, einmal groß machen, den Kopf auf den Rücken legen. Outi war immer Chef und hat sich das nicht nehmen lassen auch wenn Zuri im letzten Jahr ein paarmal meinte zu fragen, ob sie nicht mal Chef sein kann. Outi ist viel gereist und hat dabei einige kulinarische Leckereien gefunden, wie etwa Äpfel, Karotten oder Bananen. Sie liebte Fisch, am liebsten getrocknet und Wasserbüffel. Auch das salzige Nordseewasser hat sie öfters probiert, war aber immer zu salzig. In Dänemark ging sie gerne durch die Heide und die Dünen, immer nach den Dünenhasen und den Rehen Ausschau haltend. Autofahren ansich war ja schon was feines für Outi, so ist sie öfters auf Besuch gefahren. Auch wenn Outi nicht ihr ganzes Leben lang bei uns gelebt hat, war sie genau so ein fester Bestandteil von uns wie Zuri und alle Schnauzer davor. Wir vermissen sie, sind zeitgleich aber auch froh das sie nur ein paar sehr unangenehme Tage zum Schluss aushielt, wobei sie tapfer und stolz nicht klagte und nicht zeigte, wie schwer die Last geworden war. Wir alle konnten ihr diese Zeit so angenehm wie möglich machen und sie die gesamte Zeit in unserer Mitte haben.
